Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände

Die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände (ARGE) fand im Tagungszentrum des Bistums Würzburg in Schmerlenbach statt.
Nach einem geistlichen Impuls von Präses Pfarrer Ernst Haas, wurde die umfangreiche Tagesordnung mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Klaus Probst eröffnet.
Er rief dabei noch einmal den sehr schönen Festakt anlässlich des 50-jährigen ARGE-Jubiläums ins Gedächtnis.
Bei der Kirchenfachmesse Gloria war die ARGE wieder mit einem Stand vertreten. Der Vorsitzende dankte seinem Stellvertreter Peter Werner, der die Organisation federführend inne hatte. Neben seiner Teilnahme an der ADS-Tagung, ADS-Vorstandssitzung und beim Abschlussabend der Mesnerschule erinnerte der Vorsitzende noch an persönliche Jubiläen, unter anderem an den 70. Geburtstag des langjährigen ARGE-Vorsitzenden Jürgen Hollmann, den 85. Geburtstag des Bamberger Präses Prälat Hans Wich, der zudem sein diamantenes Priesterjubiläum feiern konnte. In guten Kontakt stehe Klaus Probst mit Gerlinde Knoller. Probst bezeichnete diese Zusammenarbeit als sehr angenehm und harmonisch.
Abschließend bedankte sich Klaus Probst  bei allen Verantwortlichen in den Verbänden, die ihm nach ihren Möglichkeiten unterstützt und viel Wohlwollen für seine Arbeit gezeigt hätten. Besonderen Dank zollte Probst dem gastgebenden Diözesanleiter Anton Dill, der mit seinem Team die Tagung vorzüglich geplant und ausgerichtet hatte.
Es folgte der Kassenbericht durch Kassier Josef Tratz und dessen Entlastung, nachdem eine einwandfreie Kassenführung attestiert wurde.
Schulleiter Martin Thullner gab in seinem Bericht der Überdiözesanen Mesnerschule eine Übersicht über den 52. Grundkurs, an dem 25 Mesnerinnen und Mesner mit großem Eifer und Fleiß teilgenommen hätten. Die ARGE-Delegierten regten an, dass künftig die Abschlussprüfung auch schriftlich erfolgen soll und in der Teilnehmerurkunde das Prüfungsergebnis ersichtlich sein sollte.
Als weitere Tagungseinheit berichtete Klaus Probst aus der Bayerischen Regional-KODA.
Er referierte unter anderem über Ergänzungen bei Arbeitsbefreiungen (z. B. bei der ARGE Tagung) und über Tariferhöhungen. So gab es zum 1. März für kirchliche Beschäftige in Bayern 3% mehr Entgelt, ab März 2015 werden es noch einmal 2,4 % sein.
Großes Lob galt nochmals der Redakteurin des „Kath. Mesner“, Gerlinde Knoller. Im Großen und Ganzen sollte man an der Gestaltung wenig verändern. Die Redakteurin bittet darum, die Infos der einzelnen Diözesen bei einem Beauftragten zu bündeln.
„Mesner, ein Beruf im Wandel“ So überschrieb Klaus Probst eine Diskussionsgrundlage. Dieses breitgefächerte Thema wurde unter mehreren Gesichtspunkten diskutiert: Die Technik hat Einzug gehalten, der Mesner als einziger Ansprechpartner der Kirche vor Ort, der Mesner als Teamspieler in der Seelsorgeeinheit, mehr Teilzeitstellen, weniger Vollzeitstellen und das Umfeld wird schwieriger.
Nach einer regen Diskussionsrunde zeigten die neun Diözesangemeinschaften in ihren Berichten eine Vielzahl an Aktivitäten auf.
Nach der Tagung fand für alle Teilnehmer und Ehegatten ein von Diözesanleiter Anton Dill gut organisiertes Rahmenprogramm statt, das die Gruppe nach Großwallstadt führte. Dort fand ein Pontifikalgottesdienst mit Diözesanbischof Friedhelm Hofmann statt, anschließend ein Begegnungsabend mit dem Bischof und Vertretern der KODA, die zufällig am selben Ort tagten. Vorsitzender Probst brachte in einer Ansprache seine Freude zum Ausdruck, dass diese Begegnung möglich wurde.
Am nächsten Tag wurde die Basilika von Aschaffenburg mit Kreuzgang besichtigt, außerdem fand eine Führung im Schloss Johannisburg statt.

Bernhard Kuhn, Oberhacken 19, 95326 Kulmbach

 

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg