Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände

Diözesanvorsitzender Jürgen Hollmann aus Bamberg begrüßte die Gäste und stellte das Rahmenprogramm vor. Aus Altersgründen hat nun der Präses des Bamberger Mesnerverbandes, Prälat Hans Wich sein Amt abgegeben und wurde zum Ehrenpräses ernannt. Sein Nachfolger ist Domkapitular Prof. Dr. Peter Wünsche. Er begrüßte die Teilnehmer der Tagung ebenfalls und gab einen Überblick über die Geschichte des Erzbistums.
Klaus Probst wünschte ihm viel Freude in diesem Amt und Gottes reichen Segen. Prälat Hans Wich dankte er für die vielen Jahre, die er die Mesnervereinigung der Erzdiözese Bamberg segensreich begleitet hat und auch bei fast allen ARGE-Tagungen dabei gewesen ist.
Nach einem geistlichen Impuls von Präses Pfarrer Ernst Haas, wurde die umfangreiche Tagesordnung mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Klaus Probst eröffnet.
Probst reflektierte die ADS- Tagung, die in Mainz stattfand.
Bei einer ARGE- Vorstandssitzung in München ging es u.a. auch über die Vorbereitung der großen ARGE-Wallfahr nach München, bei der sich weit über 1000 Mesnerinnen und Mesner mit ihren Angehörigen und den geistlichen Begleitern einfanden. Klaus Probst nannte dieses Ereignis „ein beeindruckendes Fest des Glaubens, das hoffentlich vielen gut getan hat!“ Die letzte Kirchenfachmesse Gloria wurde in bewährter Weise vom Diözesanverband Augsburg aufs Beste vorbereitet und geleitet. Dank an Karl Müller mit seinem Team. Am 3. Oktober nahm Klaus Probst am 40-jährigen Jubiläum des Mesnerverbandes Würzburg teil.  In guten Kontakt stehe Klaus Probst mit Gerlinde Knoller. Probst bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Redakteurin als sehr angenehm und harmonisch. Der engagierte ARGE- Vorsitzende dankte allen Verantwortlichen in den Verbänden, die ihn nach ihren Möglichkeiten unterstützt und viel Wohlwollen für seine Arbeit gezeigt hätten, besonders die Vorstandschaft mit Präses Pfarrer Ernst Haas, Peter Werner und Josef Tratz.
Als weitere Themen konnte die Mesnerschule genannt werden mit einem schönen Rückblick des Schulleiters Martin Thullner. Die Prüfungsrichtlinien werden die Delegierten wohl noch eine Zeitlang beschäftigen. Neben den Berichten der Verbände hatten sich die Delegierten noch mit KODA-Themen beschäftigt.  Andreas Schäfer gab für die Diözese Rottenburg-Stuttgart diesbezüglich einen Bericht ab. Keine Nebensache war die Wahl des Vorstands für die nächsten fünf Jahre. Gewählt wurden unter der Leitung von Andreas Schäfer: 1.Vorsitzender Klaus Probst, Kassenwartin Elisabeth Nowak, Schriftführer Reinhard Brock, Präses Pfr. Ernst Haas.
Hauptamtlichkeit und Qualifizierung im Mesnerberuf – noch möglich? Dieses Thema hat die Teilnehmer sehr stark beansprucht und zu reger Diskussion geführt.
Ein herzliches Vergelt s Gott dem Bamberger Verband für seine Mühe an dieser Tagung, die gut geplant und ausgeführt wurde; dies wurde mit Applaus bestätigt.
Die ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes, Josef Tratz und Peter Werner, wurden mit herzlichen Dankesworten verabschiedet und mit Präsenten bedacht. Peter Werner wurde in einem kleinen Festakt für langjährige Tätigkeit in der ARGE die Goldene Ehrennadel der ARGE und eine Urkunde überreicht.
Beim Festgottesdienst mit den anwesenden Präsides in der Basilika, würdigte der Erzbischof  Dr. Ludwig Schick den Mesnerberuf und ermutigte die Kolleginnen und Kollegen zu dieser Arbeit. „Priester haben Arme, Beine und Augen, der Kopf aber ist der Mesner“. So beschrieb Erzbischof Dr. Ludwig Schick die „Heiligenmeister“, die für die Vorbereitung einer Messe unentbehrlich seien. Bei seinem ersten Gottesdienst als junger Kaplan, sei er aufgeregt gewesen, erinnert sich der Oberhirte von Bamberg. Aber der alte Mesner, so um die Mitte Siebzig, hätte ihn beruhigt. „Das kriegen wir schon hin“, hatte er gesagt. Er solle ihn nur genau beobachten. So sei es dann geschehen. Mit einer unmerklichen  Bewegung mit der Hand oder dem Kopf, immer im Blickkontakt leitete ihn der erfahrene Mesner durch die Feier der Eucharistie. „Das hat prima geklappt,“ erinnert sich der Erzbischof und beschreibt mit dieser kurzen Erzählung die verantwortungsvolle Aufgabe der Mesner. Dem Erzbischof sei es ein wichtiges Anliegen, den Mesnerinnen und Mesnern seinen Dank auszusprechen. „Kirche ohne Mesner ist nicht denkbar!“, betonte er. Alles Tun der Mesner stünde im Dienst des Herrn und sei Dienst für den Herrn und für die Menschen! „Versuchen Sie immer wieder Menschen für diesen Dienst in der Kirche zu gewinnen.“ appellierte Erzbischof Dr. Ludwig Schick an die Delegierten.
Auch beim Begegnungsabend konnte Erzbischof Schick persönlich einige Worte wechseln.
Der letzte Tag war mit Besuchen im Kloster Banz zur Kirchenführung und im Kloster Kirchletten gefüllt. Mit vielen guten Eindrücken nahmen die Teilnehmer Abschied von den schönen „Landen um den Main“ die nun drei Tage auch zu ihren Füßen gelegen haben, wie es im Frankenlied so schön heißt.
Bernhard Kuhn

Bernhard Kuhn, Oberhacken 19, 95326 Kulmbach, Tel.: 09221-8278363

Tagung 2015
Tagung 2015

 

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg