Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Begrüßung von Hwst. H. Bischof Gregor Maria Hanke bei der ARGE-Tagung 2009 durch den Geschäftsführenden Vorsitzenden Klaus Probst

Hochwürdigster Herr Bischof,
sehr geehrte Geistliche Beiräte und Präsides,
liebe Kolleginnen und Kollegen mit Ehefrauen!

Noch etwas führungslos steht die Süddeutsche Arbeitsgemeinschaft heute vor Ihnen, weil der bisherige Vorsitzende letzten Herbst aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist und der Nachfolger erst morgen gewählt wird. Aber als Geschäftsführender Vorsitzender darf ich im Namen aller ein paar Worte an Sie richten.

In wenigen Tagen ist der Gedenktag der Hl. Theresia von Ávila: „Nichts beängstige dich, nichts beunruhige dich, wenn du Gott hast, hast du alles.“

Auf das Jenseits hin gerichtet, stimmt diese Aussage zweifellos. Im Diesseits ist es zwar wichtig, diese Aussage im Blick zu haben, aber: Hier genügt leider Gott allein nicht. (Und das wusste auch die Hl. Theresia.)

Wenn wir wie heute einmal im Jahr zusammenkommen und in der Süddeutschen Arbeitsgemeinschaft Beratungen führen, lieber Herr Bischof, dann geht es um sehr diesseitige Dinge, aber es ist uns auch wichtig, Gott dabei nicht aus den Augen zu verlieren. In jedem kirchlichen Beruf, ob in höchster Verantwortung wie Sie, oder wie wir Mesnerinnen und Mesner in eher kleiner Verantwortung, immer stehen wir zwischen dem jenseitigen Anspruch, nach dem es zu streben gilt und dem, was es nötig macht, im Diesseits bestehen zu können.

So beraten wir bei dieser Tagung unter anderem um Arbeitsrecht, um eine Satzungsänderung (mit der Sie dann spätestens konfrontiert sein werden, wenn sie zur Genehmigung der Freisinger Bischofskonferenz vorgelegt wird), wir müssen den Vorsitzenden neu wählen, planen Termine und tauschen uns gegenseitig aus.

Und wenn einmal nichts mehr vorwärts geht, könnten wir frei nach Theresia sagen: wir übergeben alles Gott und lassen ihn wirken und machen das, was Sie eben beim Gottesdienst in der Predigt sagten: „auf Gott und seine Gegenwart lauschen...“

Wie ich schon sagte, wenden wir uns aber auch immer wieder Gott zu. Und so sind wir sehr dankbar, lieber Herr Bischof, dass Sie mit uns einen so wunderschönen Gottesdienst gefeiert haben, durch den wir Gott hoffentlich wieder ein Stückchen näher gekommen sind. Ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Predigt und Ihr Mitfeiern. Schön, dass wir auch jetzt noch ins Gespräch kommen dürfen...

Vielen Dank!

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg