Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Bericht über die Arbeitstagung der Süddeutschen Mesnerverbände 2010

Die Mitglieder-Tagung fand vom 11. bis 13. Oktober in Leitershofen (Diözese Augsburg) statt. 47 Delegierte (einschließlich Gäste und Ehefrauen) nahmen daran teil.

Nach den Grußworten des Vorsitzenden Klaus Probst und des Augsburger Diözesanleiters Karl Müller sprach der Präses des gastgebenden Verbandes, Domkapitular Prälat Josef Heigl geistliche Worte und das Gebet um einen guten Tagungsverlauf.

Das Protokoll der letztjährigen Tagung fand Zustimmung, auch der Bericht des Vorsitzenden gab zu keinen Diskussionen Anlass.

Das ADS-Protokoll wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Die vom Würzburger Verband vor längerer Zeit angestoßenen Bedenken zu Satzung und Finanzen der ADS wurden in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der ADS, Martin Salzmann, am 28.09.2010 zur Sprache gebracht. Der darin angezeigte Lösungsansatz, der allerdings erst in der ADS beraten werden muss, fand vollste Zustimmung der ARGE.

Die ARGE-Satzung soll auf einstimmigen Beschluss hin geändert werden. Schriftführer und Kassier sollen demnach direkt gewählt werden, aber weiter gleichberechtigte Stellvertreter bleiben. Der Vorsitzende soll künftig auch in Abwesenheit gewählt werden können, auch muss er zur Wählbarkeit nicht zwingend Delegierter seines Verbandes sein. Er kann seine Geschäfte auch vom Wohnsitz aus führen und hat in jedem Fall in der Mitglieder-versammlung uneingeschränktes Stimmrecht.
Auch eine Wahlordnung soll der Satzung beigestellt werden.

Es wurde als schlecht empfunden, dass die Freisinger Mesnerschule mangels Teilnehmerzahl und den damit für die angemeldeten Teilnehmer unzumutbar hohen Kosten abgesagt werden musste. Einstimmigkeit bestand darin, dass dringend ein Weg gefunden werden muss, dass auch bei einer Mindestteilnehmerzahl von ca. 20 der Kurs stattfinden kann und finanziell abgesichert ist. Mit diesem Anliegen soll die Freisinger Bischofskonferenz angegangen werden.
Auch war man sich einig, dass künftig das Konzept der Abschlussprüfungen zur Leistungsfeststellung der Teilnehmer verbessert werden soll (z. B. schriftliche Prüfungen).

Die Neuwahlen des ARGE-Vorstands brachten folgendes Ergebnis:
Präses: Domkapitular Prälat Josef Heigl (neu)
1. Vorsitzender Klaus Probst (wie bisher)
2. Vorsitzende: Peter Werner (wie bisher) und Josef Tratz (neu)
Der Vorstand ist auf 5 Jahre gewählt. Alle Gewählten fanden breiteste Zustimmung der Delegierten.

In einem Meinungsaustausch zum Berufsbild des Mesners konnte nicht abschließend geklärt werden, ob Mesner künftig kraft Amtes stärker aktiv in die Liturgie mit eingebunden werden sollen (z. B. in Vorbereitung und Durchführung von Wortgottesfeiern). Einig war man sich allerdings, dass die berufliche Qualifikation (Aus- und Fortbildung) die wichtigste Grundlage für das Ansehen unseres Standes sein muss.
Auch müsse künftig mehr Augenmerk auf Begleitung Ratsuchender in den Pfarreien gelegt werden, da der Mesner aufgrund des Priestermangels oftmals erster Ansprechpartner für pfarrliche und seelsorgliche Anliegen ist (z. B. Erstkontakt mit Trauernden). 

Durchwegs zufrieden stellend waren die Rückmeldungen an den Redakteur des Standesorgans, H. Anton Fuchs, über die Berichterstattung im „Katholischen Mesner“.

Die Romfahrt der ARGE findet vom 3. bis 8. April 2011 statt. Anmeldeschluss ist der 15. November. Bei bislang 27 Anmeldungen sind noch ca. 10 Plätze frei.

Berichte aus den einzelnen Mitgliedsverbänden, Terminabsprachen und Dankesworte des Vorsitzenden rundeten die Arbeitstagung ab.

In einer Feierstunde wurde der aus Alters- und Gesundheitsgründen scheidende Präses der ARGE, Monsignore Konrad Huber, zum Ehrenpräses ernannt.
Der Augsburger Diözesanleiter Karl Müller wurde für 25jährige ARGE-Mitgliedschaft mit dem Goldenen Ehrenzeichen der ARGE ausgezeichnet.
Eine Laudatio für beide Geehrten durch den ARGE-Vorsitzenden ging der Ehrung voraus.

Unsere Gäste und Ehefrauen wurden von Josef Seitz und Bruno Ehrentreich betreut. Ein Besuch der Altstadt von Augsburg und die Besichtigung der Stadt Füssen standen hier unter anderem auf dem Programm.

Am Abend des 2. Tages feierte die ARGE einen festlichen Gottesdienst im Westchor des Augsburger Mariendoms, Hauptzelebrant und Prediger war Präses Prälat Josef Heigl.

Am Mittwoch, 13.10. endete die Tagung in der ehemaligen fürstbischöflichen Residenzstadt Dillingen.
Im Regens-Wagner-Institut brachte uns Direktor Monsignore Hans Appel die Person Regens Wagners, dessen Idee und die Entwicklung der Einrichtungen und deren Angebote bis zum heutigen Tag  eindrucksvoll näher.
Ein Empfang im Rathaus mit Oberbürgermeister Frank Kunz schloss sich an. Der OB gab seiner Freude Ausdruck, dass für das Rahmenprogramm der Tagung Dillingen ausgesucht wurde. Vorsitzender Probst stellte eine Verbindung im gemeinsamen Auftrag, Tradition zu hüten, her. Museumskonservator Werner Gutmair stellte uns anhand von Gemälden im Rathaussaal die Stadtgeschichte vor.
Schlusspunkt war eine Führung durch die Basilika St. Peter mit Stadtpfarrer Monsignore Gottfried Fellner.

Eppisburg, im Oktober 2010

Klaus Probst,
Vorsitzender

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg