Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände

Die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände (ARGE) fand im Schloss Spindelhof in Regenstauf in der Diözese Regensburg statt.
Vorsitzender Klaus Probst begrüßte alle Delegierten, Geistliche Beiräte und Präsides. Mit einem Gebet um einen guten Tagungsverlauf und Impulsen vom Regensburger Diözesanpräses Pfarrer Josef Vogl wurde die umfangreiche Tagesordnung eröffnet.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde reflektierte der engagierte Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht das zurückliegende Arbeitsjahr seit der letzten Delegiertenversammlung. Er berichtete u.a. vom Augsburger Diözesantag, bei dem er zum neuen Diözesanleiter gewählt wurde und seinem Vorgänger Karl Müller für die gute Zusammenarbeit seinen Dank aussprechen konnte. Im Januar fand in Kastelruth die ADS-Tagung statt. Karl Müller habe das Amt des Jägerstätter-Beauftragten der ADS abgegeben. Reinhard Brock sei zu dessen Nachfolger bestimmt worden, sodass das Amt in der süddeutschen ARGE verbleibt. In Februar ist sehr plötzlich und viel zu früh der ARGE – Präses Domkapitular Prälat Josef Heigel gestorben. An der Begräbnisfeier seien alle ARGE-Mitgliedsverbände mit einer Abordnung anwesend gewesen, was neben vielem anderen die hohe Wertschätzung für Prälat Josef Heigl ganz augenfällig zum Ausdruck brachte. Ferner traf sich im Februar der verbliebene ARGE-Vorstand zu einer Sitzung in Augsburg, bei der sowohl Überlegungen für die Nachfolge des verstorbenen Präses als auch zur Gestaltung des ARGE-Jubiläums im Oktober angestellt wurden. Traditionell habe Klaus Probst am Abschiedsabend der Freisinger Mesnerschule teilgenommen, wo er den Schulleitern Martin Thullner und Dr. Otto Mittermeier und den weiteren Dozenten für ihr Engagement sowie den Teilnehmern für die rege Mitarbeit dankte. Ferner dankte der Vorsitzende Gerlinde Knoller vom Katholischen Mesner für die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit bei der Planung und Erstellung der Jubiläumsausgabe, mit dessen Ergebnis man sehr zufrieden sein könne. Abschließend bedankte sich Klaus Probst  bei allen Verantwortlichen in den Verbänden, die ihm nach ihren Möglichkeiten unterstützt und viel Wohlwollen für seine Arbeit gezeigt hätten. Besonderen Dank zollte Probst dem gastgebenden Diözesanleiter Josef Dommer, der mit seinem Team die Tagung vorzüglich geplant und ausgerichtet hätte.
Es folgte der Kassenbericht durch Kassier Josef Tratz.  Die Kasse wurde noch am selben Abend von Karl Müller (Augsburg) und Werner Hetterich (Würzburg) geprüft.  Es konnte eine einwandfreie Kassenführung attestiert und somit die Entlastung des Kassiers beantragt werden, der einstimmig stattgegeben wurde. Schulleiter Martin Thullner gab in seinem Bericht der Überdiözesanen Mesnerschule eine Übersicht über seine Tätigkeiten. Er berichtete u.a. vom 51. Grundkurs, an dem vier Mesnerinnen und zwanzig Mesner mit großem Eifer und Fleiß teilgenommen hätten. Nach einem festlichen Abschlussgottesdienst mit dem Geistlichen Leiter der Überdiözesanen Mesnerschule, Dr. Otto Mittermeier, konnten alle Mesnerinnen und Mesner beim Abschlussabend nach den Ansprachen und Dankesworten ihre Teilnehmerurkunden in Empfang nehmen.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde zum neuen Geistlichen Präses der ARGE Pfarrer Ernst Haas aus der Diözese Würzburg einstimmig gewählt. 
Als weitere Tagungseinheit berichtete Klaus Probst aus der Bayerischen Regiona-KODA. Eine neue Entgeltordnung sei nach 21 Jahren am 01.10.2013 in Kraft getreten. Die neue Regelung sehe bei der Einstellung drei Entgeltgruppen vor. Die Kolleginnen und Kollegen blieben in der jeweiligen Entgeltgruppe, solange sie ihren Dienst an der jeweiligen Stelle ausübten: Entgeltgruppe 4 betreffe Mesnerinnen und Mesner ohne besondere Anforderung, Dieser Dienst sei nach Anweisung und umfasse oft nicht eine volle Mesnertätigkeit. In Gruppe 5 kämen diejenigen, bei denen in der Bewerbung eine Berufsausbildung erwartet oder erwünscht werde. Gruppe 6 sei für Mesnerinnen und Mesner, in deren Gotteshäusern, sprich Dom, Basiliken u.s.w. öfters besondere Gottesdienste (z.B. Pontifikalliturgie) gefeiert werde und hochwertige Kunstschätze zu verwalten seien.
Als nächstes stand der „Katholische Mesner“ auf der Tagesordnung. Großes Lob an die Redakteurin Gerlinde Knoller. Im Großen und Ganzen sollte man an der Gestaltung wenig verändern. Die Redakteurin bittet darum, die Infos der einzelnen Diözesen bei einem Beauftragten zu bündeln.
Anschließend  kam die Aussprache über die Berichte der neun Diözesangemeinschaften, die alle darin ihre vielseitigen Aktivitäten im Berichtsjahr aufzeigten. Der nächste ARGE-Tagungsort wird vom 13.-15. Oktober 2014 in Schmerlenbach (Diözese Würzburg), vom 12.-14. Oktober 2015 in der Erzdiözese Bamberg und vom 10. - 12.Oktober 2016 in der Diözese Rottenburg/Stuttgart sein. Nach der Tagung fand für alle Teilnehmer und Ehegatten ein vom Diözesanleiter Josef Dommer gut organisiertes Rahmenprogramm statt, dass die Gruppe nach Kelheim führte, Von dort aus fand eine Schifffahrt durch den Donaudurch nach Kloster Weltenburg statt, wo eine Besichtigung und Führung in die Klosterkirche St. Georg auf dem Programm stand. Zum gemütlichen Beisammensein im Tagungsort hatten sich schon die Festgäste eingefunden, die am nächsten Tag auch am ARGE-Jubiläum teilnahmen.

Bernhard Kuhn

 

Bild folgt in Kürze

Die ARGE Teilnehmer im Schloß Spindlhof in Regenstauf, r. ARGE Vorsitzender Klaus Probst
Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg