Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände

Die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände (ARGE) fand im Schloss Hersberg/ Immenstaad in der Erzdiözese Freiburg statt.
Vorsitzender Klaus Probst begrüßte die fast 50 Delegierten, Geistliche Beiräte und Präsides, insbesondere den Präses der ARGE Prälat Josef Heigl aus Augsburg sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Peter Werner und Josef Tratz.
In seinem Rechenschaftsbericht reflektierte Klaus Probst das zurückliegende Arbeitsjahr. Er berichtete u.a. von der Delegiertenversammlung der ADS in Visp in der Schweiz. „Es waren von Gastfreundschaft geprägte Tage mit einem wunderschönen Rahmenprogramm am Fuß des Matterhorns“, sagte Klaus Probst.
Ferner habe der engagierte Vorsitzende an verschiedenen Mesnerversammlungen teilgenommen, u.a. am 60-jährigen Jubiläum des Regensburger Verbandes. Als Höhepunkt des Jahres bezeichnete Klaus Probst die Wallfahrt der ARGE nach Neumarkt mit etwa 700 Teilnehmern. Viel Zeit habe die Kirchenfachmesse „Gloria“ in Anspruch genommen, wo die ARGE mit einem Stand vertreten war.
Schulleiter Martin Thullner gab in seinem Bericht der Überdiözesanen Mesnerschule eine Übersicht über seine Tätigkeiten. Sein Fazit lautet:  Alle Pfarrer wünschen perfekt ausgebildete Mesnerinnen und Mesner, aber viele wollen ihren Mesner nicht 3 Wochen in die Schule schicken. Dies widerspreche sich grundsätzlich. Klaus Probst würdigte anlässlich des 50. Grundkurses die Qualität der Schule und dankte den Verantwortlichen.
Als weitere Tagungseinheit berichtete Klaus Probst aus der KODA. Der linearen Entgelterhöhung von 3.5% im März dieses Jahres kämen weitere 1,4% im Januar 2013 und noch mal 1,4% im August 2013 hinzu. Weiter sprach er die Erweiterung der Arbeitsbefreiung bei besonderen Anlässen wie Beerdigung von Großeltern, Schwiegereltern und Geschwister an.
Viel Platz nahm die Beratung ein, wie mit den zunehmenden Ordnungsverstößen von Kirchenbesuchern umgegangen werden soll. Man stellte fest, dass das „Nein-Sagen“ eine Kunst sei, die situationsbezogen richtig angewandt werden müsse. Vorbildfunktion und Freundlichkeit des Mesners helfen hier meist, ebenso die Unterstützung der Pfarrer, die bei der Sanktionierung von Regelwidrigkeiten hinter dem Mesner stehen sollten.
Als nächstes stand der „Katholische Mesner“ auf der Tagesordnung. Die Delegierten freuten sich, dass man für den verstorben, hochgeschätzten Redakteur Anton Fuchs mit Gerlinde Knoller eine kompetente Nachfolgerin gefunden habe. Prälat Heigl regte an, dass Fachwissen und Arbeitshilfen  im Katholischen Mesner einen gebührenden Platz bräuchten. Auch Berichte über Mesnerinnen und Mesnern aus fernen Ländern wären wünschenswert.
Anschließend  kam die Aussprache über die Berichte der neun Diözesangemeinschaften, die alle darin ihre vielseitigen Aktivitäten im Berichtsjahr aufzeigten. Der nächste ARGE-Tagungsort wird vom 14.-16.Oktober 2013 auf Schloss Spindelhof bei Regensburg sein, wo die ARGE ihr 50jähriges Gründungsjubiläum feiern wird.
Für die Partner der Delegierten war eine Gästebetreuung eingerichtet, die Adolf Wolfensperger mit seiner Frau vorzüglich leitete, und die Damen in die reizvolle Landschaft des Bodensees „entführte“.
Am Abschlussabend fand im Tagungshaus mit Weihbischof Dr. Paul Wehrle eine heilige Messe statt mit anschließendem gemeinsamen Essen. Schließlich war noch am 3. Tag eine Bodenseeschifffahrt angesagt.


Bernhard Kuhn, Kalte Marter 1, 95326 Kulmbach

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg