Arbeitsgemeinschaft der
Süddeutschen Mesnerverbände

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Franz Jägerstätter

Franz Jägerstetter wurde am 20. Mai 1907 in St. Radegund (Oberösterreich) gebohren. Weil der Vater, Franz Bachmeier, Knecht war, und die Mutter, Rosalia Huber, Magd war, konnten diese nicht heiraten. Er wurde bei seine Großmutter aufgezogen. 1917 heiratete die Mutter den Bauer Heinrich Jägerstetter. Franz Jägerstetter wurde von seinem Stiefvater adoptiert. Dieser vererbte ihm auch später den Bauernhof.

1936 heiratete er Franziska Schwaninger, Bauerntochter aus Hochburg. Ab 1941 war er Mesner in St. Radegund. Aus der Ehe gingen 3 Töchter hervor.

Bei seiner Einberufung am 1. März 1943 erklärte er: "...dass er auf Grund seiner religiösen Einstellung den Wehrdienst mit Waffe ablehne, er sei aber bereit als Sanitätssoldat Dienst zu leisten. ..."

Jägerstetter wurde daraufhin in das Wehrmachts-Untersuchungsgefängnis in Linz gebracht. Zwei Monate später kam er in das Wehrmachts-Untersuchungsgefängnis Berlin-Tegel. Am 6. Juli 1943 wurde Franz Jägerstetter zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 in Brandenburg/Havel enthauptet.

Am 26. Oktober 2007 wurde Franz Jägerstetter in Linz selig gesprochen.

Vorsitzender: Klaus Probst, Kapellenweg 22, 89438 Holzheim-Eppisburg